Warum TCM?
Was ist die 5-Elemente-Ernährung, bzw. die Ernährung nach TCM?
Die alten Chinesen wissen seit gut 2000 Jahren erstaunliche Dinge über unsere Nahrungsmittel: Auf welche Organe und Körperfunktionen sie wirken. Ob sie unseren Körper kühlen oder mit Wärme versorgen. Oder wie sie unsere Emotionen beeinflussen. Klingt das für Sie zu esoterisch? Dann denken Sie an den berühmten Magenbitter oder den klassischen Espresso nach einem üppigen Essen. Das passt genau zu der Auffassung der TCM, dass der bittere Geschmack nach unten leitet – da, wo das verdaute Essen hin soll.
Wie haben die alten Chinesen das gemacht – ohne die technischen Mittel von heute? Sie haben beobachtet. Minuziös über zweieinhalb Jahrtausende hinweg. Empirik vom Feinsten, die von der modernen Wissenschaft immer mehr bestätigt wird. So kommt die Quantenphysik zu einem ganz ähnlichen Bild von Energieflüssen, wie die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) mit ihrem Konzept der 5-Elemente. Weil darauf nicht nur die Akupunktur basiert, sondern auch die Ernährung als weitere Säule der TCM, wird diese auch als 5-Elemente-Ernährung bezeichnet.
Bei welchen Beschwerden kann mir die richtige Ernährung helfen?
- Über- oder Untergewicht
- Ängste, Grübeln, Depressionen, innere Unruhe
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen, hoher Blutdruck, Herzrasen
- Erschöpfung und Kraftlosigkeit
- Rheumatische Beschwerden und Gelenkprobleme
- Arthrose, Arthritis
- Cellulitis
- Menstruationsprobleme
- Wechseljahrsbeschwerden
- Konzentrationsschwäche, Vergesslichkeit
- Brüchige Haare, Haarausfall
- Begleitung bei Chemo- oder Strahlentherapie
- Blasenschwäche
- Und vieles mehr…
Finden Sie sich in einer dieser beispielhaften Beschreibungen wieder?
Dann hilft Ihnen eine Ernährung nach TCM mit großer Wahrscheinlichkeit weiter
Sie sind oft müde und erschöpft, Ihnen ist ständig kalt, und der Zyklus hält sich nicht an unseren ausgeklügelten Kalender
Was unterscheidet die TCM-Ernährung von anderen Konzepten oder Diäten?
Fast alle modernen Ernährungstrends basieren auf Verzicht. Mal soll man Fett weglassen, mal Kohlenhydrate, mal Kalorien. Doch unser Körper braucht diese Dinge – und wenn er zu wenig davon bekommt, holt er sie sich. Irgendwie. Irgendwann: Der berühmte Heißhunger oder Jojo-Effekt.
Die 5-Elemente-Ernährung fragt genau andersherum: Was braucht der Körper? Und die Antwort lautet bei jedem Menschen anders.
Um es kurz zu machen: Die TCM-Ernährung ist
- ganzheitlich: Sie sorgt für ein natürliches Gleichgewicht aller Aspekte von Körper und Seele. Das ist die chinesische Definition von Gesundheit.
- individuell. Denn was den Einen fit macht, macht den Anderen krank.
- kein hipper „Trend“, der morgen wieder out oder widerlegt ist. Die 5-Elemente-Ernährung hat die Menschen in China über 2000 Jahre lang gesund und schlank gehalten (bis sie angefangen haben, „westlich“ zu essen). Wenn sie nicht funktionieren würde, wäre sie irgendwann untergegangen. Natürlich wurde sie immer weiter verfeinert – und inzwischen bestätigt die moderne Wissenschaft eine „chinesische“ Erkenntnis nach der anderen.
Warum kann ich mit der TCM-Ernährung endlich aufhören, Kalorien zu zählen?
Weil uns unser Körper nach einer Weile sagt, wie viel und was er braucht, um gesund (und schlank) zu bleiben. Wenn er genug hat, lassen Hunger und Appetit automatisch nach. Kalorienzählen kann da sogar kontraproduktiv sein, weil wir so verkopft die Signale nicht mehr wahrnehmen. Die TCM rechnet nicht in Kalorien (ein Wert, den die moderne Wissenschaft übrigens zunehmend in Frage stellt). Vielmehr ist ihr Energiebegriff viel umfassender. Die TCM weiß, welche Art von Energie ein Nahrungsmittel liefert (z.B. auf welche Organe es wirkt, ob es den Körper wärmt oder kühlt, ob es den Energiefluss nach oben oder unten leitet, etc.). Und wenn der Körper die richtige Energie bekommt, bringt er sich selbst ins Gleichgewicht – dazu gehört auch ein zufriedenes Sättigungsgefühl, wenn er genug bekommen hat.
Welche Lebensmittel sind laut TCM gut und welche sind schlecht?
Die 5-Elemente-Ernährung ordnet Nahrungsmittel nicht in gut oder schlecht ein. Sie fragt eher: Ist die Wirkung eines speziellen Lebensmittels gewünscht und hilfreich oder kontraproduktiv. Die Antwort kann bei jedem Menschen anders lauten. Natürlich gibt es einige Produkte, die fast niemandem bekommen, wie z.B. Zucker. Aber selbst da gibt es – meist zeitlich begrenzte – Ausnahmen.